Design und Handling

Heutzutage wird vor allem das Design von Technikgeräten immer wichtiger. Hat es vor 20 Jahren noch gereicht, dass der Föhn funktioniert hat und seinen Dienst erfüllt hat, so muss das gute Stück heute perfekt zur Badeinrichtung passen. Wie sieht es da beim BRAUN Silk-expert aus? Und was noch viel wichtiger ist: Wie schlägt sich die IPL-Technologie in der Handhabung?

Was das Design angeht, so legt der Silk-expert gut voraus. Mit seiner ergonomisch angepassten Form liegt er gut und der Hand und macht dabei auch noch eine gute Figur. Der bronzefarbene Kopf sieht zeitgemäß und chick aus und passt perfekt in mein Reich. Von der Form her passt sich der Sonic Body Expoliator seinem Partner an, jedoch sind die Farbakzente andere. Auch das Lila ist angenehm anzusehen und hält sich eher dezent zurück.

Da es aber auf die inneren Werte ankommt kommen wir nun zu der Frage, wie sich das gute Stück anwenden lässt. Die Beschreibung ist relativ knapp gehalten und liest sich in 10-15 Minuten.

Um ein anständiges Fazit ziehen zu können, habe ich aussagekräftige Vorher-Bilder angefertigt (diese zu veröffentlichen kostet mich durchaus etwas Überwindung). So sehen meine Beine, die Achseln und der Bauchnabel aus, wenn ich eine Woche nicht rasiert habe. Am Ende der 11-wöchigen Testzeit werde ich ein weiteres Bild veröffentlichen, welches zeigt, wie meine Haut dann nach einer Woche "nicht-rasieren" aussieht. Ihr könnt also gespannt sein, ich bin es auch.

Beine                                                            Achseln                                                    Bauchnabel

 

Nun zur Anwendung. Wie bereits erwähnt wird zu Beginn die Anleitung gelesen. Gewisse Personengruppen dürfen das Gerät nicht anwenden. Dazu zählen unter anderem Schwangere. Außerdem darf auch nicht im Bereich der Augen, auf Männerbart oder bspw. Tattoos gelasert werden. Da es zu Hautreizungen und Schlimmerem kommen könnte, sollte der Bedienungsanleitung unbedingt Folge geleistet werden.

Vor der ersten Anwendung muss man zunächst einen Hauttest durchführen. Der Laser wird am Unterarm an einer Stelle zwei mal nebeneinander ausgelöst. Wenn sich binnen 48h keine Reizung zeigt, kann mit der eigentlichen Behandlung begonnen werden. Davor muss jedoch erst mal der entsprechende Bereich rasiert werden. Gesagt - getan. Nun gehts los. Für die Erstbehandlung gibt es eine Sensitiv-Funktion, die sozusagen erst mal eine Low-Variante der eigentlichen Leistung des Lichtes abgibt. Für den Anfang völlig ausreichend. Man gewöhnt sich an das Blitzen und das leichte piecksen des Blitzes.

Man hat bei der Anwendung zwei Verfahren zur Verfügung. Einmal kann man einzelne Lichtimpulse auslösen. ZB an Konplizierteren Stellen, wie den Achseln oder dem Knie. Oder man kann den Auslöser gedrückt halten und das Gerät nach jedem Lichtimpuls entsprechend weiter bewegen. Bei der Light-Variante (Sensitiv) erfolgen die Lichtimpulse schneller, als bei der normalen Anwendung. Vermutlich muss sich der Sensor nicht so lange von dem "schwächeren" Blitz erholen. Das Blitzen selbst kann mit einem minimalen Piecksen verglichen werden und ist nicht mal unangenehm. Die Intensität der Stiche variiert von Körperregion zu Körperregion. Unter den Armen ist der Blitz intensiver zu spüren als zB an den Beinen.

Alles in Allem dauert eine Anwendung an Achseln, Bikini-Zone und den Unterschenkeln volle 18 Minuten. Das ist ja mal garnichts. Da benötige ich schon beim epilieren mehr Zeit. Gestern hatte ich meine zweite Anwendung und ich habe bereits gemerkt, wie die Handhabung routinierter wird. Beim nächsten mal dauert es vielleicht nur noch 15 Minuten.

Bisher bin ich also begeistert von der Technik. Kommende Woche berichte ich euch von der Wirkungsweise des Silk-expert.

Dieser Test wurde mir von for-me zur Verfügung gestellt.

15/01/2016