Der Pen

Das Tablet ist vor allem für die Uni Gold wert. Mit Windows Journal und dem passenden Pen hat Microsoft die perfekte Lösung für chronische Papier-und-Stift-für-die-Mitschrift-Sucher parat.

Zunächst zum Pen: Der in Aluminium gefasste Stift, der in vier verschiedenen Farben (silber, schwarz, blau und rot) erhältlich ist, liegt mit seinen 18g sehr angenehm in der Hand. Er ist kompatibel mit dem Surface 3 und Surface Pro 3, wobei er lediglich bei der Pro-Variante standartmäßig im Lieferumfang enthalten ist. Beim Testpaket war der Stift erfreulicherweise schon enthalten und mit dabei eine passende Knopfzellen-Batterie.

Der Pen verfügt über Tasten, mit denen man OneNote per Knopfdruck startet , den Radierer hinzuschaltet oder die rechte Maustaste betätigt . So hat man also alles am Stift, was man brauchen könnte.

Die Handhabung des Stiftes ist simpel und äquivalent einem herkömmlichen Kugelschreiber. Die Kunststoffspitze gleitet problemlos über das Tablett und wird von diesem erkannt. Auch die Radierfunktion funktioniert reibungslos.

Mit Windows Journal hat Microsoft nicht nur uns Studenten ein Tool an die Hand gegeben, die es uns ermöglicht, auf die tägliche Zettel-Schlepperei zu verzichten und trotzdem immer alle Aufzeichnungen parat zu haben.

In der Datei lässt sich aber nicht nur mit dem Pen schreiben. Es lassen sich Bilder, Textfelder und Abstandhalter einfügen, Kennzeichner setzen, Markierungen hinzufügen und noch vieles mehr, was man auch in der analogen Variante benötigen würde. Nur dass es in der digitalen Fassung ordentlicher strukturiert und archiviert werden kann.

Der Hersteller verweist zwar darauf, dass das Auflegen der Hand das Programm nicht stören würde, da dank der Palm-Blocking-Technologie der Druck der Hand ignoriert wird, jedoch hatte ich zu Beginn trotzdem immer das Gefühl, etwas unterlegen zu müssen oder die Hand anzuheben. Hat man sich erst mal daran gewöhnt, geht auch das sprichwörtlich leicht von der Hand.

OneDrive ist die Cloud von Microsoft, mit der man von verschiednen Geräten aus (Smartphone, Tablet, Computer) auf abgelegt Daten zugreifen kann. So lassen sich also Fotos problemlos auf allen Geräten speichern und auch teilen ohne Speicherplatz zu fressen. Wer bereits Clouds verwendet kennt den Vorteil, immer alle Daten bei der Hand zu haben, ohne vorher sichergehen zu müssen, ob man Infos vom Computer ans Tablet oder Smartphone übertragen hat. Die Handhabung ist intuitiv und wer bereits mit Dropbox oder ähnlichen Systemen gearbeitet hat, sollte sich da problemlos einfinden. Vor allem für den Uni-Alltag ist diese Anwendung unverzichtbar. Da wir im Architektur-Studium von verschiedenen Orten aus arbeiten (Master-Atelier, zu Hause, Vorlesungs-Saal, Ortsbesichtigungen) und auch in Gruppen zusammen arbeiten, ist es ideal, wenn mehrere Personen von überall auf beispielsweise CAD-Zeichnungen, Recherchen oder Präsentationen zugreifen können. 15GB Speicherplatz sind dabei kostenlos, sollten aber für den Anfang ausreichen ;)


In meinem nächsten Bericht gibt es dann meine Eindrücke zu OneNote und den Office-Anwendungen.

2015/08/06